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Watchlist März 2019

Ich bin komplett im Verzug mit den Posts, ich weiß, ich weiß. Der Februar ging aber auch ab, was Theaterbesuche anging. Deswegen lasse ich es im März etwas ruhiger angehen! Ich bin eine Woche gar nicht in Berlin und ein bisschen will ich den frühen Frühling auch außerhalb der Theatersäle genießen!

Hamlet (03.03., Schaubühne)
Fragt mich nicht, wie ich an die Karten gekommen bin. Ich habe meine Kontakte. Hamlet ist DAS Stück mit Lars Eidinger an der Schaubühne (neben Richard III.). Das letzte Mal, als ich versucht habe online Karten zu bekommen, waren die Server komplett überlastet – und nach vier Minuten war dann alles ausverkauft. Naja. Lars Eidinger ist eben das Tomorrowland der Berliner Theaterszene.
Wie in allen Inszenierungen in denen er mitwirkt, soll er auch in Hamlet ziemlich viel improvisieren und crazy Zeug machen. Ich bin gespannt.

Habe mal ganz lustig das Bild genommen, was auch in der Bravo abgedruckt wurde. ©Arno Declair
© Gianmarco Bresadola

Ungeduld des Herzens (07.03., Schaubühne)
Ungeduld des Herzens ist der einzige Roman, den Stefan Zweig zu Ende geschrieben hat. Es geht um den Soldaten Hofmiller, welcher sich aus Mitleid auf die gelähmte Edith einlässt, welche sich in ihn verliebt, während er es nicht tut.
Stefan Zweig kennt man vielleicht noch aus dem Deutschunterricht mit seiner Schachnovelle, die Viele in meinem Umfeld entweder lieben oder hassen, je nachdem wie der Unterricht war. Ich finde Zweig vor allem aufgrund seiner Exilgeschichte interessant und bin gespannt, wie der Abend wird.

Endspiel (19.03., Berliner Ensemble)
Geschrieben von Samuel Beckett, inszeniert von Robert Wilson, war dieses Stück schon vorher im „alten“ Berliner Ensemble, also vor dem Wechsel der Intendanten, zu sehen. Alleine vom Erscheinungsbild ist das eindeutig, dieses minenhafte und minimalistische Daherkommen des Stückes erinnert einen unglaublich an…die guten, alten Zeiten? (Ich persönlich bin eher Fan des „neuen“ BEs.)
In dem Stück geht es um das Ende der Welt, so viel sagt mir der Text auf der Website, doch lieber lasse ich mich einfach überraschen. Im Endeffekt erwarte ich, dass es gut wird, alleine aufgrund der Besetzung. Martin Schneider, den ich erst letztens in Tanke Sehnsucht im Renaissance Theater gesehen habe, und der gute Jürgen Holtz, den wir aus Galileo Galilei am Berliner Ensemble kennen.

© Lovis Ostenrik

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